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Donnerstag, 15. Oktober 2015

13.10.2015 | ASTO unterstützt den Bayernwerk Junior-Cup, Qualifikation am 17. und 18. Oktober 2015

„Wie ein Sechser im Lotto“


Bei der Qualifikation für die Hauptrunde des Bayernwerk Junior-Cups streiten sich 24 Mannschaften um zwei Tickets


Noch gehört der Henkelpott dem VfB Stuttgart. Am kommenden Wochenende kämpfen
24 Mannschaften in Gilching um den Einzug in die Hauptrunde des Bayernwerk Junior-Cups.
Dort wartet nicht nur der Titelverteidiger, sondern auch der FC Bayern München auf die beiden
glücklichen Qualifikanten.

(Gilching, 15. Oktober 2015) Wer darf im November den FC Bayern München fordern? Am 17. und 18. Oktober kämpfen 24 Mannschaften in der Qualifikation des Bayernwerk Junior-Cups um das Privileg, in die Hauptrunde des hochkarätigen europäischen E-Jugend-Turniers ein-zuziehen. Aber nur zwei Teams kommen in Gilching weiter. Der Wert der beiden Tickets lässt sich kaum mit Geld aufwiegen. „Das ist wie ein Sechser im Lotto“, weiß Ansgar Brossardt, wie heiß die Mannschaften darauf sind, sich für die Hauptrunde des Bayernwerk Junior-Cups zu qualifizieren. Brossardt ist Organisator ei-nes der drei größten E-Jugend-Turniere in Europa, das der TSV Gilching-Argelsried in diesem Jahr bereits zum 21. Mal ausrichtet. Für das nächste Wochenende hat er die Anmeldungen von 24 ambitionierten Teams auf seinem Schreibtisch liegen, die unbedingt das große Los ziehen wollen. In zwei Gruppen ermitteln sie die beiden glücklichen Gewinner, die am 21. und 22. November Titelverteidiger VfB Stuttgart und die Top-Klubs FC Bayern München und Borussia Dortmund herausfordern dürfen.
Die Teilnehmerzahl hätte noch höher sein können. So wollte beispielsweise auch der MSV Duisburg mitspielen, scheute aber letztlich die weite Anreise aus Nordrhein-Westfalen. „Wir sind mittlerweile so weit, dass wir uns die Bewerber aussuchen können“, beschreibt Brossardt den großen Stellenwert, den das Turnier inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus genießt. Denn es bietet den Mannschaften vor allem einen lukrativen Anreiz: sich schon bei den Zehn- bis Elfjährigen mit nationalen und internationalen Spitzen-Clubs zu messen.
Am nächsten Samstag versuchen zwölf Mannschaften aus Oberbayern, Niederbayern und Baden-Württemberg ab 9 Uhr in der Turnhalle des Gilchinger Gymnasiums an der Talhofstraße 7 ihr Glück, eines der beiden begehrten Tickets zu ergattern. „Die Schwaben sind sehr agil“, weiß Brossardt wie geschätzt das Turnier mittlerweile zwischen Freiburg und Karlsruhe ist. Mannschaften wie der FV Ravensburg, der inzwischen zu den Stammgästen der Qualifikation zählt, melden ihren Nachwuchs in aller Regel schon Ende des Jahres an. Aber auch in der Umgebung hat sich die Extraklasse des Turniers herumgesprochen. Auch der SV Planegg und die FT Starnberg 09 wollen sich die Chance nicht entgehen lassen, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.
Das gilt auch für das zwölf Kandidaten, die am Sonntag von 9 Uhr an ihre Kräfte miteinander messen. In der Gruppe 2 finden sich vor allem lokale Vertreter wie der Gautinger SC, der SV Unterpfaffenhofen oder der TSV Alling, die mit dem FC Ismaning den dies-jährigen Sieger des Merkur-Cups präsentiert bekommen. „Wer da letztlich weiterkommt, lässt sich nur schwer einschätzen“, wagt Brossardt keine Prognose, zumal sich die Mannschaften jedes Jahr verändern, wenn die älteren Spieler in die nächst höhere Al-tersklasse rutschen. Dass sie aber alle darauf brennen, einmal gegen den großen FC Bayern zu spielen, versteht sich von selbst.

Nähere Informationen und Infos zu den Teilnehmern finden Sie in der Presseerklärung.